Neue Zündkerzen für VW
20.01.2006
Front gegen Tempomat
IRU-Präsident Paul Laeremans erklärte, man habe "keine guten Erfahrungen" mit dem Tempo-Automaten gemacht, da er die Konzentration des Fahrers beeinträchtige. IRU-Vizepräsident und Chef des deutschen Lkw-Verbandes BGL, Hermann Grewer, nannte als weitere Gründe für die Ablehnung technische Probleme. So harmoniere der Tempomat nicht mit dem obligatorischen Geschwindigkeitsbegrenzer, der nach EU-Gesetz für Lastwagen auf ein Maximaltempo von 89 km/h einzustellen sei. Das führe zu einem erhöhten Kraftstoffverbrauch und damit zu einer unökonomischen Fahrweise.
Der flämische Parlamentarier Schalck sieht zunächst als Ausweg ein Verbot des Tempomat in der belgischen Straßenverkehrsordnung. Auf eine entsprechende Anpassung der EU-Gesetzgebung wollen er und seine sozialistische Partei nicht warten. Wohl aber könne Belgien mit seiner Initiative europaweit auf das Problem aufmerksam machen und so auch zu seiner EU-Lösung beitragen.

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