20.08.2010
Leasing: Kleinere Fahrzeuge im Trend
Das Geschäft der heimischen Leasing-Unternehmen entwickelt sich wieder positiv – und das trotz nationaler und globaler Konjunkturschwäche.
Das Neugeschäft stieg branchenweit im ersten Halbjahr um 1,1 Prozent auf 2,6 Mrd. Euro, gab der Verband Österreichischer Leasing-Gesellschaften (VÖL) bekannt. Einen wesentlichen Anteil an der positiven Entwicklung hat das Immobilien-Leasing: Mit einem Plus von rund 22 Prozent ist es der Wachstumsmotor der Branche. „Nach den negativen Folgen der weltweiten Finanzkrise hat die heimische Leasing-Branche wieder Aufwind. Auch der Kfz-Markt erholt sich langsam“, kommentiert Verbandspräsident Rudolf Fric das Halbjahresergebnis.
Beim Kfz-Leasing geht der Trend weiterhin zu kleineren Fahrzeugen. Zum Halbjahr wurden in Österreich knapp 74.000 Leasingverträge mit einem Volumen von 1,6 Mrd. Euro abgeschlossen. Das sind rund 6 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Die durchschnittliche Vertragssumme ist mit 21.000 Euro aber leicht gesunken. „Dies ist primär auf die schwache Nutzfahrzeugnachfrage zurückzuführen, aber auch ein Zeichen, dass die Österreicher zunehmend zu kleineren Fahrzeugen greifen“, so Fric.
Bereits ein Drittel aller Neuzulassungen in Österreich wird über Leasing finanziert. Nach einem deutlichen Minus im Krisenjahr 2009 verzeichnete das Neugeschäft am Fuhrparkmanagementmarkt ein geringes Minus von 1,2 Prozent. Gleichzeitig stieg jedoch der Bestand aller Fuhrpark-Verträge um 1,4 Prozent auf mehr als 80.000 Fahrzeuge.



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